
Die durch den Bearbeitungsprozess verunreinigte Flüssigkeit gelangt durch Rücklaufrohre
bzw. Spülrinnen oder über eine Überhebestation in den Schmutzbehälter der Anlage.
In diesem Behälterteil sedimentieren die größeren, schwereren Teilchen und werden
von einem langsam laufenden Kratzerförderer ausgetragen. Dieser Kratzerförderer arbeitet
intermittierend, d. h. der Vorschub geschieht taktweise und bewirkt eine zusätzliche
Schlammentwässerung. Durch eine einstellbare Haltezeit kann nach dem Austritt eines
Förderwinkels aus dem Flüssigkeitsbad die Flüssigkeit ablaufen und das Fördergut
weitestgehend entwässern.
Je nach Bedarf werden mehrere Kratzerwinkel mit einer speziellen Gummilippe ausgerüstet, um
den ebenfalls sedimentierten Feinstschlamm zu erfassen und sicher auszufördern. Eine am Austrag
des Kratzerbehälters montierte Abstreifvorrichtung entfernt den noch anhaftenden Schmutz von den
Förderwinkeln und vermindert so eine Verschmutzung der Flüssigkeit beim Wiedereintritt des
Kratzerwinkels. Serienmäßig ist diese Einrichtung mit einer Gummilagerung ausgestattet, um
die auftretenden Geräusche zu dämpfen.
Aus dem Schmutztank saugt die ZYKLOMAT-Pumpe die mit feineren und leichteren Teilchen belastete
Flüssigkeit ab, verdichtet diese auf ca. 3 bar und führt sie den ZYKLOMAT-Hydrozyklonenzu,
die in Sekundenschnelle die Schmutzteilchen bis auf eine Trennkorngrenze von 5 µm (Type Z1) bzw.
10 µm (Type Z2) aus der Flüssigkeit abtrennen. Die durch die ZYKLOMAT-Hydrozyklone gereinigte
Flüssigkeit wird dem Reintank zugeführt, der sich in der Regel am Ende des Kratzerbehälters
befindet. Aus diesem Behälter werden die entsprechenden Maschinen wieder mit gereinigtem Medium
versorgt. Der von den ZYKLOMAT-Hydrozyklonen abgetrennte Abrieb tritt an den Unterlaufdüsen der
Hydrozyklone mit einem Teil der Flüssigkeit aus und sedimentiert im Schmutztank. Durch eine
automatische Lufteinsaugung an den Unterlauföffnungen der ZYKLOMAT-Hydrozyklone wird eine
hochwirksame Belüftung der Flüssigkeit (Sauerstoffzufuhr) erzielt. Die Luftbläschen
werden mit der sauberen Flüssigkeit in den Reintank eingetragen und erzielen dort einen Effekt,
der einer Flotation gleicht. Die eventuell noch enthaltenen Restpartikel werden durch die Luftblasen
nach oben getragen und mit der überschüssigen Reinflüssigkeit wieder zurück in den
Schmutztank gespült. Somit bleibt der Reintank auch nach mehrjährigem Betrieb frei von
Ablagerungen und Sedimenten.