Eine Totalklärung von Flüssigkeiten.

Produkttyp: Typ - SF

Schichtenfilter Typ SF

Aufgrund ständig steigender Anforderungen an Filtersysteme, die wenig bzw. keinerlei Filterhilfsmittel benötigen, wurden die Schichtenfilter Type SF entwickelt. Sie dienen zur Filtration von Kühlschmierstoffen und sämtlichen wasserähnlichen Flüssigkeiten, wie sie zum Beispiel bei der Bearbeitung von Hartmetall eingesetzt werden.

Ein Schichtenfilter der Type SF ist in der Lage, eine Totalklärung der Flüssigkeit zu erreichen. Speziell im Bereich der Feinstfiltration unter 5 µm Partikelgröße scheiterten bisher marktübliche Systeme, (Bandfilter mit Filtervliesen, Lamellenabscheider, Zentrifugen), da sie Partikel, die zum Beispiel in der Schwebe blieben, nicht aus der Suspension entfernen konnten.

Schichtenfilter Typ SF
Schichtenfilter Typ SF

Doch gerade diese Teilchen sind bei einigen Feinstbearbeitungen nahezu ausschließlich enthalten, d.h. grobe Partikel, wie sie bei sonstigen Bearbeitungsprozessen auch anfallen und die auch kleinere Partikel zurückhalten können, sind nur zu einem sehr kleinen Teil enthalten, bzw. fehlen ganz.

Im Bereich der Abwasserreinigung können so die Einleitungsgrenzwerte für Trübstoffe deutlich unterschritten werden, was eine aufwendige Nachbehandlung durch Flockung oder Filtration mit Beutel- bzw. Patronenfiltern überflüssig macht.

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Funktionsweise

Das verunreinigte Medium wird über eine Rohrleitung im oberen Bereich des Schichtenfilters, oberhalb der obersten Schicht, beruhigt eingeleitet. Das verschmutzte Medium fließt nun langsam, hauptsächlich aufgrund von natürlicher Schwerkraft, durch die verschiedenen Schichten hindurch.

Die groben Teilchen werden von der obersten Schicht zurückgehalten und bilden so einen Filterkuchen aus, der als zusätzliches Filterhilfsmittel wirkt und seinerseits Partikel zurückhalten kann.

Schichtenfilter Type SF - Funktionsweise

Beim Durchströmen der einzelnen Schichten kommt es zu Wechselwirkungen (Adhäsion) zwischen den Schmutzteilchen und den Schichtenkörnern. Die Schmutzteilchen lagern sich an die Schichtenkörner an und "verkleben" mit ihnen.

Haben sich nun sehr viele Schmutzteilchen angelagert, so verengt sich der noch verbleibende freie Strömungsquerschnitt. Das hat zur Folge, dass der Gegendruck der Filterschicht langsam ansteigt. Ab einem bestimmten Gegendruck sind die einzelnen Schichten in einem solchen Maße verschmutzt, dass sie zurückgespült werden muss.

Dazu wird der Filtrationsprozess abgebrochen und der Rückspülvorgang eingeleitet. Zum Rückspülen wird ein Teil der gereinigten Flüssigkeit verbraucht.

Durch die Rückspülung wird der Filterkuchen, der sich oberhalb der obersten Schicht gebildet hat, aufgebrochen und sämtliche Schmutzpartikel (grob und fein) über eine Rückspülrohrleitung in den Rückspülbehälter gespült. Nach einer definierten Zeitspanne wird der Rückspülvorgang abgebrochen und sämtliche Ventile wieder für den Betriebszustand "Filtrieren" umgeschaltet und ein neuer Filtrationsprozess kann beginnen.


Die Umstellung der Ventile kann je nach Automatisierungsgrad der Anlage manuell durch einen Anlagenbediener oder die Steuerung (SPS) erfolgen.

Je nach Volumenstrom und Verschmutzungsgrad werden mehrere solcher Schichtenfilter parallel installiert, um eine möglichst hohe Redundanz/Verfügbarkeit zu erreichen, falls ein Filter außerplanmäßig zurückgespült werden muss.

Die Rückspülflüssigkeit wird, wie zuvor beschrieben, in einen separaten Rückspülbehälter geleitet, der je nach Ausstattung über eine Austragseinrichtung (Kratzerförderer) verfügt oder nicht. Die Flüssigkeit wird dort solange zurückgehalten, bis auch die feinen Teilchen sedimentiert sind. Sobald dies geschehen ist, kann der Schlamm entweder automatisch (Kratzerförderer) oder manuell aus dem Behälter entfernt werden.

Die Schichtenfilter der Type SF können sowohl im Haupt- wie auch im Nebenstrom betrieben werden. Sämtliche Anlagen werden bei uns im eigenen Werk geplant, konstruiert und gefertigt. Als Fachbetrieb nach § 19 I WHG sind wir berechtigt, Anlagen, die mit wassergefährdenden Stoffen betrieben werden, selbst herzustellen, diese beim jeweiligen Kunden selbst aufzustellen und in Betrieb zu nehmen.